Blaulicht-Branchennews

Zivilschutz fehlen 15'000 Leute: Bundesrat greift jetzt auf Zivildienstpflichtige zurück

(Bern). Dem Schweizer Zivilschutz fehlen Tausende Einsatzkräfte. Statt der angestrebten 72'000 Angehörigen standen Anfang 2025 nur rund 57'000 Personen zur Verfügung. Der Bundesrat hat deshalb neue Regeln beschlossen: Ab dem 1. Januar 2027 können Zivildienstpflichtige bei nicht ausgleichbaren Personalengpässen zu Einsätzen im Zivilschutz verpflichtet werden. Damit soll der Bevölkerungsschutz bei Katastrophen und Notlagen gestärkt werden.

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Gefängnisse der Schweiz: 92 Einrichtungen und fast 7’000 Inhaftierte

Hinter Mauern, Gittern und Sicherheitsschleusen befindet sich ein kaum sichtbarer Teil der Schweizer Justiz: In 92 Justizvollzugseinrichtungen werden Untersuchungshäftlinge, rechtskräftig Verurteilte, Personen im Massnahmenvollzug und Menschen in ausländerrechtlicher Administrativhaft untergebracht. Die neuesten schweizweit vergleichbaren Jahreszahlen zeigen eine deutliche Entwicklung: 2025 waren die Schweizer Justizvollzugseinrichtungen durchschnittlich mit 6’983 Personen belegt. Bei 7’407 verfügbaren Plätzen erreichte die durchschnittliche Belegungsrate 94 Prozent – und damit den oberen Bereich dessen, was im Justizvollzug praktisch als tragbar gilt.

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Vereidigung und Beförderungen bei der Stadtpolizei Chur (Kanton Graubünden)

(Chur GR). Am Freitag, 25. September 2026, hat die Stadtpolizei Chur vier Polizeiaspirantinnen und -aspiranten nach Absolvierung der Polizeischule Ostschweiz zur Polizistin bzw. zum Polizisten in Ausbildung in Pflicht genommen. Fünf Mitarbeitende wurden vereidigt. Zudem erfolgten interne Beförderungen aufgrund neuer Funktionen sowie im Zuge von Fach- und Führungslaufbahnen.

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Kanton Graubünden tritt "justitia.swiss" bei – Justiz wird ab 2027 digital

Die Bündner Regierung hat beschlossen, der Vereinbarung zwischen dem Bund und den Kantonen über die Körperschaft «justitia.swiss» beizutreten. Damit schafft der Kanton eine wichtige Grundlage für die Digitalisierung der Justiz. Die geplante Plattform soll den elektronischen Austausch zwischen Justizbehörden und Verfahrensbeteiligten ermöglichen sowie Justizverfahren vereinfachen und beschleunigen.

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